Leseprobe Bierwanderung Nr.3 ...rund um Regensburg:
Nauf auf den Adlersberg!
Von Regensburg Niederwinzer über Teile des Albertus-Magnus-Weges zum Prösslbräu auf dem Adlersberg und über Kneiting und Mariaort zurück.
Vom Regensburger Vorort Niederwinzer – dem Gemüsegarten der südlichen Oberpfalz – führt der Weg mit herrlichen Ausblicken auf die Donauebene über Teile des Albertus-Magnus-Weges über Felder, Wiesen und durch Wälder zum Prösslbräu auf den Adlersberg. Nach Genuss der Biere und deftiger, bayrischer Kost in gemütlichen Gaststuben oder einem wunderschönen Biergarten geht es in einem recht langen, zweiten Abschnitt über Kneiting und die Wallfahrtskirche Mariaort zurück nach Regensburg.
Die Anfahrt mit dem Pkw
Von Regensburg nach Westen auf
der Frankenstraße (B8) in Richtung
Nürnberg. Dabei unterqueren wir die
A93 (Hof/München). Einen knappen
Kilometer nach den Autobahnauffahrten
biegt rechts die Straße in
den Regensburger Ortsteil Winzer
ab. Schon nach ca. 20 m wieder
nach links abbiegen und nach wenigen
hundert
Metern, auf der linken
Seite, auf dem kleinen Parkplatz
direkt an der Bushaltestelle Niederwinzer
parken.
Dies ist der heutige
Ausgangspunkt.
Bei dieser stadtnahen Wanderung
braucht man nicht unbedingt mit
dem Auto zum Ausgangspunkt zu
fahren,
denn er ist auch mit dem Bus
schnell und bequem
zu
erreichen. Die Buslinie
12 des RVV fährt die
Haltestelle Niederwinzer
recht häufig an.
Der Hinweg
»So, da wollen wir uns mal
wieder gemeinsam auf die
Pfoten machen.
Die heutige
Strecke ist technisch keineswegs
anspruchsvoll – aber
Kondition müsst ihr Menschen
schon mitbringen:
Es
sind über 15 km!
Ich könnt´
das natürlich zweimal am
Tag machen!«
Von der Bushaltestelle gehen wir die Straße noch ca. 200 m stadtauswärts bis rechts der Kagerer Weg abbiegt. Dort gehen wir locker hoch Richtung Winzerer Höhen. Nach der Bebauung gehen wir geradeaus auf den Albertus-Magnus-Weg – einen biologischen Lehrpfad, der mit Unterstützung der Uni Regensburg angelegt wurde.
»Albertus-Magnus, der große Universalgelehrte des Mittelalters, war wandernder Bettelbruder, Bischof, Naturforscher, Astronom und Vorbild des literarischen Dr. Faustus. Und er war nicht nur in ganz Europa wandernd unterwegs, sondern besonders intensiv eben in und um Regensburg. Was aber auch nicht ganz so verwunderlich ist, gab es doch bereits zu dieser Zeit einige interessante Biere hier. Auf welchen Spuren meine Pfoten heute wandeln! Wow!«
Dem gut ausgeschilderten Weg folgen
wir eine ganze Weile, links und
rechts umsäumt von abwechslungsreichen
Strauchhecken. Immer wieder
bieten sich uns herrliche Ausblicke
ins Donautal und über die
Winzerer Gemüsefelder oder auch
Hang aufwärts auf die im Regensburger
Raum selten gewordenen
Weinberge. Der Weg führt recht eben
immer weiter parallel zur Donau
nach Westen. Später verlassen wir
Wald und Hecken
und gehen zwischen
Feldern weiter geradeaus bis zum Ort Kager. Dort wird der Weg zur
asphaltierten Straße. Gleich bei der
ersten Abzweigung folgen wir der
Asphaltstraße nach rechts, aufwärts
bis zu einem kleinen Wanderparkplatz
auf dem sogenannten
Kühbuckel. Dort wechseln wir ganz
nach links auf den Feldweg mit der
Markierung »rotes Dreieck«. Der Weg
führt lange durch ausgedehnte
Felder und bietet weite Ausblicke in
die benachbarten Täler: nach Kneiting,
Adlersberg oder über die
Tremmelshauser Höhen. Wir gehen
dann weiter auf eine große, allein
stehende Eiche zu.
... und weiter gehts` - im Buch!


